Bundesbank
Die Bundesbank entstand mit dem "Gesetz über die Deutsche Bundesbank" vom 26.7.1957 auf Grundlage des Art. 88 GG als Währungs- und Notenbank der Bundesrepublik Deutschland.
Mit Inkrafttreten der 3. Stufe der Europäischen Währungsunion (EWU) am 1. Januar 1999 hat die Deutsche Bundesbank ihre Autonomie aufgegeben und fast alle ihre Aufgaben auf das Europäische System der Zentralbanken (ESZB) mit der Europäischen Zentralbank (EZB) an der Spitze übertragen, insbesondere die Verantwortung für die Geldpolitik. Die Bundesbank setzt die Beschlüsse der EZB in Deutschland um und ist dabei weisungsgebunden.
Die Deutsche Bundesbank hat ihren Sitz in Frankfurt/Main. Sie gliedert sich in neun Hauptverwaltungen und rund 200 Zweigstellen. Organe sind der Zentralbankrat (oberstes Organ), das Bundesbank-Direktorium und die Vorstände der Landeszentralbanken.
Weiterführende Informationen / Literaturempfehlungen:
Herausforderung Euro (Gebundene Ausgabe) von Hans Tietmeyer
Der frühere Bundesbankpräsident und Staatssekretär Professor Dr. Hans Tietmeyer - heute Kuratoriumsvorsitzender der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) - hat den europäischen Integrationsprozess über mehr als vierzig Jahre intensiv begleitet. Er hat an nahezu allen wichtigen Weichenstellungen auf dem Weg zur Währungsunion mitgewirkt und stand in dieser Zeit mit allen zentralen Akteuren in teilweise engem Kontakt.
Sein Buch "Herausforderung Euro" liefert einen detaillierten Einblick in die jahrzehntelange Entwicklung zur Währungsunion und in manche Machtkämpfe und Auseinandersetzungen im Hintergrund. Es ist zugleich hochaktuell, denn der ehemalige Bundesbankpräsident kann wie kaum ein anderer beurteilen, warum die Weichen auf dem Weg zur Währungsunion in bestimmte Richtungen gestellt wurden, was daraus für die aktuelle Wirtschafts- und Finanzpolitik folgt und welche Herausforderungen der Euro heute an die Politik stellt.
Bestellinformationen:
Carl Hanser Verlag
340 Seiten, gebunden
ISBN 3-446-40030-3
24,90 €
Das Inhaltsverzeichnis finden Sie hier zum Download.
Das Vorwort finden Sie hier zum Download.
Eine Leseprobe finden sie hier zum Download.
So viel Freiheit wie möglich, so viel Aufsicht wie nötig? von Jochen Sanio
„Das Wachstum der Weltwirtschaft war stabil, die internationalen Kapitalmärkte zeigten sich sehr robust – und vor allem: Deutschland konnte mithalten. Von einem solch sonnigen Umfeld profitiert natürlich auch die Kreditwirtschaft“, betonte Jochen Sanio, Präsident der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) anlässlich des Neujahrspresseempfangs der BaFin am 11. Januar 2007 in Frankfurt am Main. Im Jahr 2006 sei das Wetter heiter, wenn nicht gar sonnig gewesen. Die Finanzindustrie solle aber nicht darauf bauen, dass sich die Temperaturen Jahr für Jahr in der Komfortzone halten werden. „Das Wetter kann schnell umschlagen. Und wie sich rauer Wind anfühlt, sollten Deutschlands Finanzdienstleister noch aus den vergangenen Jahren in Erinnerung haben.“
weiter

