Erneuerbare Energien
Mit erneuerbaren Energien will der Gesetzgeber den Klima- und Umweltschutz fördern. Bis zum Jahr 2010 soll der Anteil erneuerbarer Energien am gesamten Stromenergieverbrauch verdoppelt, d.h. ihrAnteil am Primärenergieverbrauch auf 4,2 und am Stromverbrauch auf 12,5 Prozent gesteigert werden.
Vor diesem Hintergrund trat am 1. April 2000 das "Erneuerbare-Energien-Gesetz" (EEG) in Kraft und löste das Stromeinspeisungsgesetz ab. Zudem hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) den Bereich der erneuerbaren Energien zu einem "wesentlichen Schwerpunkt seiner Forschungsförderung" erklärt.
Erneuerbar sind aus Sonne, Wind, Wasser, Biomasse (Holz, Bioabfälle, Gülle) und/oder Erdwärme (Geothermie) gewonnene Energien (zumeist Strom), weil sich die jeweilige Energiequelle immer wieder "erneuert" oder anders ausgedrückt: bei der Energieerzeugung nicht verbraucht wird. Deshalb gelten erneuerbare Energien nach bisherigem Stand der Forschung auch als umwelt-, ressourcen- und klimaschonend, insbesondere im Vergleich zu Atomkraft oder Steinkohle.
Im vergangenen Jahr erreichte die Nutzung erneuerbarer Energien nach Angaben des BMU einen Anteil am gesamten Stromverbrauch von 7,9 Prozent, beim Primäreinsatz lagen erneuerbare Energien mit 3,1 Prozent erstmals oberhalb der Drei-Prozent-Schwelle.
Weiterführende Informationen:
Erneuerbare Energie: Alternative Energiekonzepte für die Zukunft, von Thomas Bührke, Roland Wengenmayr
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