Exzellenzinitiative
Mit der "Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder zur Förderung von Wissenschaft und Forschung an deutschen Hochschulen" -so der offizielle Name -wollen Bund und Länder die Spitzenforschung in Deutschland fördern. Ausgewählte Hochschulen sollen so ihr Forschungsprofil national und international schärfen können, um damit im Wettbewerb mit anderen Universitäten besser abzuschneiden.
Im Rahmen der Exzellenzinitiative erhalten deutsche Hochschulen von 2006 bis 2011 insgesamt 1,9 Milliarden Euro. Die Kosten übernehmen der Bund zu 75 Prozent, die restlichen 25 Prozent bringen die Bundesländer auf.
Weiterführende Informationen:
Deutschland sucht die Super-Unis, Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW), iwd Februar 2006
In einem bundesweiten Schaulaufen bewerben sich derzeit zahlreiche Hochschulen um die Teilnahme an der Exzellenzinitiative des Bundes. Den Besten winken jedes Jahr zweistellige Millionenbeträge. Das Elite-Casting zahlt sich allerdings schon jetzt aus: Viele Hochschulen haben für ihre Bewerbung innovative Projekte geschaffen, die sie unabhängig von der Aufnahme in das Förderprogramm weiter verfolgen wollen.
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Bildungsstudie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM):
Ostdeutsche Bundesländer bilden die Eliten für Bayern, Baden-Württemberg und Hessen aus
Innerhalb Deutschlands existiert ein massiver Braindrain von Hochschulabsolventen. Das weist der von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) veröffentlichte Bildungsmonitor 2006 eindrucksvoll nach, den das Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) erstellt hat. Zahlreiche Jungakademiker mit naturwissenschaftlich-technischer Ausbildung aus ostdeutschen Bundesländern wandern nach Bayern, Baden-Württemberg oder Hessen ab. Diese West-Länder bilden an ihren Hochschulen zu wenige Ingenieure und Naturwissenschaftler aus, um den Bedarf der heimischen Wirtschaft zu decken.
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