Fiskalpolitik

Unter Fiskalpoitik versteht man den Teil der Finanzpolitik eines Staates, mit der der Konjunkturverlauf einer Volkswirtschaft bewusst fördernd oder dämpfend beeinflusst wird.

Will ein Staat beispielsweise die Konjunktur stützen oder beleben, wird er meist Steuern und Abgaben senken. Im Gegenzug wirken sich Steuererhöhungen auf Wachstum und Beschäftigung meist negativ aus.

 

Weiterführende Informationen:

Der neue deutsche Kapitalismus. Republik im Wandel,  von Thomas Hanke

Kurzbeschreibung: Deutschland bewegt sich doch. Das Land steht still, der Wandel bleibt aus, der Reformstau wächst – so unkt es allenthalben. Aber die Bürger erfahren es täglich ganz anders: Deutschland wandelt sich, und zwar schnell.
Nach den zahlreichen alarmistischen Reformstau- und verklärten »Deutschland ist spitze!«-Thesen erzählt dieses wohltuend sachliche Buch vom neuen deutschen Kapitalismus. Es handelt von all dem, was wir für den gesellschaftlichen Wandels bereits getan haben: zum Beispiel die Öffnung der Kapitalmärkte oder flexiblere Arbeitsplätze. Hankes klare Botschaft: Deutschland steckt in einer ökonomischen und politischen Krise – aber es ist keine Stagnations-, sondern eine produktive Wachstumskrise.

(...) Ausführlich beschreibt Hanke, wie sich die Deutschland AG in den vergangenen 15 Jahren verändert hat: Die Unternehmensverflechtungen sind abgebaut worden, Kapitalmärkte und internationale Investoren spielen eine größere Rolle, Privatisierungen und Gütermarktliberalisierungen wurden in großem Stil vorangetrieben. Gleichzeitig hat sich der Arbeitsalltag verändert, die Leitlinien der Außenpolitik wurden neu skizziert und die Geld- und Fiskalpolitik haben sich unter dem Regime der Europäischen Währungsunion gewandelt.

Zu beziehen ist dieses Buch unter anderem hier.