Humankapital

Unter Humankapital versteht man Fähigkeiten, Fertigkeiten und Wissen, das in Personen verkörpert ist sowie durch Ausbildung, Weiterbildung und Erfahrung erworben wird.

Eine große Anzahl von Theorien und Beweisen weist auf die positiven Auswirkungen von Humankapital auf Wachstum und Beschäftigung hin. Gleichwohl wird es von Unternehmen wie auch von der öffentlichen Hand in seiner Bedeutung unterschätzt.

Der Europäische Rat hat deshalb auf einer Sonderkonferenz im März 2000 in Lissabon die Investition in Humankapital ins Zentrum seiner Entwicklungsstrategie gestellt. Damit soll die Europäische Union die wettbewerbsfähigste und dynamischste wissensbasierte Wirtschaft der Welt werden.

 

Weiterführende Informationen:

Stichwort: Humankapital, Institut der deutschen Wirtschaft, iwd Februar 2005

Mit der Wahl zum „Unwort des Jahres“ wurde mächtig viel Staub um den Begriff des Humankapitals aufgewirbelt. Dabei ist die Sache, ökonomisch betrachtet, eigentlich ganz klar. Als Humankapital bezeichnet man das Wissen, die Fertigkeiten und Fähigkeiten eines Menschen. Die erworbenen Qualifikationen sind in erster Linie bedeutsam für den persönlichen Werdegang im Berufsleben. Sie schaffen aber zugleich eine entscheidende Voraussetzung dafür, dass Unternehmen Erfolg haben und letztlich die Wirtschaft insgesamt wächst.

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