OECD
Die "Organisation for Economic Cooperation and Development" (OECD), zu deutsch: Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, hat sich zum Ziel gesetzt, in ihren Mitgliedsländern starke und leistungsfähige Volkswirtschaften aufzubauen, die Effizienz der Märkte und Verwaltungen zu verbessern, den freien Markt auszuweiten und die Entwicklung insgesamt sowohl in Entwicklungsländern als auch in industrialisierten Ländern zu fördern.
Durch die wirtschaftliche Zusammenarbeit ihrer 30 Mitgliedsländer sowie durch Kontakte mit anderen Ländern will die OECD einen Beitrag zur Entwicklung der Weltwirtschaft leisten.
Die OECD berät beispielsweise ehemalige Planwirtschaften und engagiert sich in den dynamischen Volkswirtschaften Asiens und Lateinamerikas.
Aktuell gehören der OECD 30 Mitgliedsländer an, darunter Australien, Deutschland, Korea, die USA und die Tschechische Republik. Die OECD ist 1961 aus der OEEC (Organisation für europäische wirtschaftliche Zusammenarbeit) hervorgegangen. Deren Aufgabe war es, die amerikanische und kanadische Hilfe für Europa im Rahmen des Marshallplans zum Wiederaufbau Europas nach dem 2. Weltkrieg zu organisieren.
s.a.: www.oecd.org/deutschland
Weiterführene Informationen:
Das statistische Profil für Deutschland - Momentaufnahme der Bundesrepublik in Zahlen.
Das statistische OECD-Profil für Deutschland enthält über hundert Indikatoren zur Bevölkerungsentwicklung, zu Migrationsströmen, Energieverbrauch, dem Arbeitsmarkt, Wissenschaft und Technologie, Umwelt, Bildung, öffentlichen Finanzen und GlobalisierungMit wenigen Mausklicks können Vergleichsdaten zu anderen OECD-Ländern gefunden werden.
Aktuelle OECD Veröffentlichungen zu Deutschland finden Sie hier.
Beispiele für internationale Vergleiche der OECD:
OECD-Gesundheitsdaten 2007
In Deutschland, Österreich und der Schweiz liegt der Anteil der Gesundheitsausgaben an der Wirtschaftsleistung deutlich über dem OECD-Durchschnitt. Allerdings sind die Ausgaben in den vergangen Jahren in allen drei Ländern langsamer gewachsen als in den meisten anderen OECD-Ländern. In Deutschland und Österreich schlägt die nach wie vor hohe Dichte von Krankenhausbetten zu Buche. In allen drei Ländern liegt die Zahl der niedergelassenen Ärzte über dem OECD-Schnitt. Gleichzeitig weisen alle drei Länder im OECD-Vergleich eine überdurchschnittliche Lebenserwartung auf.
Bildung auf einen Blick. OECD-Indikatoren 2006, von OECD
Kurzbeschreibung: Welche Bildungssysteme sind effizient? Was kann man von der Bildungspolitik anderer Länder lernen? OECD-Indikatoren vergleichen die Bildungsniveaus und Bedingungen für Bildung der OECD-Länder untereinander. Sie erfassen, wer sich am Bildungswesen beteiligt, was dafür aufgewendet wird, wie Bildungssysteme operieren und welche Ergebnisse sie so erzielen. Vom Vergleich von Schülerleistungen in Schlüsselfächern über den Zusammenhang zwischen Abschlüssen und Einkommen bis hin zu den Aufwendungen für Bildung und den Arbeitsbedingungen für Pädagogen.
Zu beziehen unter anderem hier.

