PISA International

Die internationale Schulleistungsstudie PISA (Programme for International Student Assessment) ist ein Projekt der "Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung" OECD. Ziel ist es, die Fähigkeiten und Fertigkeiten von 15-jährigen Jugendlichen in den beteiligten Ländern zu messen. An dieser bislang größten Bildungsstudie beteiligen sich weltweit 32 Staaten.

Alle drei Jahre misst PISA die Leistungen in den Bereichen Leseverständnis, Mathematik und Naturwissenschaften. Zusätzlich werden fächerübergreifende Kompetenzen erfasst, die Auskunft darüber geben sollen, inwieweit die Jugendlichen in der Lage sind, die erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten zur Bewältigung von alltäglichen Aufgaben und Problemen einzusetzen.

Die Ergebnisse von PISA werden unter Berücksichtigung der sozialen Lern- und Lebensbedingungen der Jugendlichen in ihrem jeweiligen Umfeld bzw. in ihrer jeweiligen Heimat ausgewertet.

 

Weiterführende Informationen:

Institutionelle Rahmenbedingungen im Schulwesen. Reformoptionen für das deutsche Bildungssystem, von Jochen Siller

Kurzbeschreibung: Internationale Schulleistungsstudien wie TIMSS und PISA haben zum einen gezeigt, dass nationale Schulsysteme trotz vergleichbarem Ressourceneinsatz höchst unterschiedliche Bildungsergebnisse erreichen. Zum anderen lässt sich empirisch nachweisen, dass spezifische institutionelle Ausgestaltungen des Bildungswesens positive Effekte auf Schülerleistungen ausüben. - Welche institutionellen Faktoren sind einem effizienten und effektiven Ressourceneinsatz im Bildungssystem und somit einer hohen schulischen Qualität dienlich? Welche Reformoptionen können daraus für das deutsche Schulsystem abgeleitet werden? Der Autor Jochen Siller untersucht den Einfluss institutioneller Rahmenbedingungen auf die Bildungsqualität auf der Basis von Ergebnissen der internationalen empirischen Forschung. Diese Analyse ermöglicht die Identifizierung von Defiziten im institutionell-rechtlichen Status quo des deutschen Schulwesens sowie die empirisch fundierte Ableitung von Handlungsempfehlungen. Grundlage seiner Untersuchung bildet die institutionenökonomische Theorie, insbesondere der Prinzipal-Agenten-Ansatz sowie dessen anreiztheoretische Implikationen. Das Buch richtet sich an Entscheidungsträger im Bildungsbereich, an Wirtschaftswissenschaftler, an bildungsökonomisch interessierte Laien und an sämtliche Akteure im Schulwesen.

Zu beziehen ist dieses Buch unter anderem hier.