Rentenschätzung / Schätzerkreis

Zur Einschätzung des künftig notwendigen Beitragssatzes zur gesetzlichen Rentenversicherung kommen regelmäßig Experten der Versicherungsträger, des Bundessozialministeriums sowie der zuständigen Aufsichtsbehörde im so genannten Schätzerkreis zusammen, um Einnahmen und Ausgaben der Rentenversicherung zu hochzurechnen.

Diese Rentenschätzungen werden unter anderem unter Berücksichtigung der konjunkturellen und demographischen Entwicklung erstellt. Die Ergebnisse bilden eine wesentliche Grundlage für die Festsetzung des Beitragssatzes zur gesetzlichen Rentenversicherung im jeweils folgenden Jahr.



Weiterführende Informationen:

Perspektive 2050 - Ökonomik des demographischen Wandels,
Institut der deutschen Wirtschaft Köln (Hrsg.)

Kurzbeschreibung:  Deutschland steht vor schwierigen demographischen Herausforderungen: Die Alterspyramide wird von zwei Seiten in die Zange genommen – durch die niedrigen Geburtenzahlen und die steigende Lebenserwartung. Was aus diesen Trends für die Volkswirtschaft folgt, ist alles andere als klar. Dass sie Probleme mit sich bringen, zeigen bereits heute unsere umlagefinanzierten Sozialsysteme. Doch die Beschränkung der Debatte auf die renten- und sozialpolitischen Konsequenzen greift zu kurz. Vor allem der sich abzeichnende makroökonomische Strukturwandel bedarf größerer Beachtung. In dieser Publikation werden die zu erwartenden Auswirkungen einer alternden und schrumpfenden Bevölkerung auf einzelne Politikbereiche diskutiert. Das IW Köln legt damit eine wirtschafts- und ordnungspolitische Gesamtschau vor, die Risiken offen legt, Handlungsnotwendigkeiten benennt und Chancen der Veränderung aufzeigt.

Zu beziehen ist dieses Buch unter anderem hier.