Wettbewerb

In allen entwickelten Gesellschaften gibt es Wettbewerb als Mittel zur Auslese, zur Leistungssteigerung sowie zur optimalen Lösung wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und wissenschaftlicher Aufgaben. In einer Marktwirtschaft ist wirtschaftlicher Wettbewerb zentrales Lenkungs- und Ordnungselement. Die Konkurrenz am Markt zwischen den Mitbewerbern (Anbieter oder Nachfrager) um Geschäftsabschlüsse und Marktanteile soll Folgendes bewirken:

Versorgung der Bevölkerung mit den gewünschten Gütern zu möglichst niedrigen Preisen; Beschleunigung des technischen Fortschritts, zur Herstellung von verbesserten bzw. neuen Produkten; Lenkung vorhandener Produktionsfaktoren in ihre bestmöglichen Verwendungen im Produktionsprozess; Stimulierung und Steigerung der Leistungen der Menschen und damit Förderung des volkswirtschaftlichen Wohlstands; Erhaltung der Wirtschaftsfreiheit, damit jeder Marktteilnehmer zwischen Alternativen wählen kann und wirtschaftliche Macht begrenzt wird. Da durch den Wettbewerb am Markt der Anreiz entsteht, neue Wege einzuschlagen und auftretende Probleme zu lösen, wird er auch als "Entdeckungsverfahren" bezeichnet (Friedrich A. von Hayek).

Wettbewerb ist ein Prozess, der z.B. auf einem Markt mit wenigen oder sogar nur zwei Anbietern schärfer sein kann als bei vollständiger Konkurrenz. Wichtig ist es, den Marktzutritt für neue Wettbewerber offen zu halten. Diese neuen Wettbewerber bringen Bewegung in den Markt und haben im Falle eines Erfolgs mit neuen Gütern lohnende Gewinne. (Lb)

 

Weiterführende Informationen:

Wettbewerb und Leistung" von Wolfgang Larmann

Der Begriff der sozialen Marktwirtschaft kennzeichnet ein wirtschaftpolitisches Konzept, welches das Prinzip der Freiheit auf dem Markt verbindet mit dem des sozialen Ausgleichs. Die soziale Marktwirtschaft ist aber auch ein System, das von der Freiheit des Einzelnen, seinem Verantwortungsbewusstsein und seinem Leistungswillen lebt.

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Der Weg zur Knechtschaft, von Friedrich A. von Hayek

Kurzbeschreibung: Ein Plädoyer für freies Unternehmertum: Bereits Anfang der 40er Jahre verfaßt, erweist sich dieses Buch in der aktuellen Diskussion um die Zukunft unseres Wirtschaftssystems im neuen Deutschland aktueller denn je.
Mehr als andere sind Industrie und Wirtschaft gefordert, durch freies unternehmerisches Handeln in einer Marktwirtschaft und innerhalb einer vom Staat gesetzten Rahmenordnung das wirtschaftliche Chaos in der früheren DDR zu überwinden.
Diese Buch vermittelt das ökonomische Grundlagenwissen für den Wiederaufbau von Wirtschaft und Gesellschaft nach dem Zusammenbruch des sozialistischen Wirtschaftssystems.

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Klassiker der Ökonomie, ein Buch der Bundeszentrale für Politische Bildung, Hrsg. Michael Hüther

Das Buch "Klassiker der Ökonomie" bietet auf 302 Seiten einen Abriss der wichtigsten Wirtschaftstheoretiker. Von Karl Marx und Friedrich Engels, die 1848 das kommunistische Manifest veröffentlicht haben, bis Ludwig Erhard, der im Unterschied zu Marx und Engels auch in der real-existierenden Wirklichkeit Wohlstand für alle wahr gemacht hat. Vom englischen Liberalen Adam Smith bis zum Amartya Sen, dem Nobelpreisträger der Wirtschaftswissenschaften von 1998. Die Bundeszentrale für politische Bildung veröffentlicht das Buch als Band 611 ihrer Schriftenreihe. Michael Hüther, Kurator der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, erinnert in seinem Vorwort an die Entstehungsgeschichte dieser Publikation: Die „Grundlegung des Projektes“ fand statt in einer Kooperation der Financial Times Deutschland und der INSM. Von Herbst 2004 bis Frühjahr 2005 veröffentlichte die FTD mit Ihren Ausgaben Kurzfassungen der Ökonomie-Klassiker, den vom renommierten Verlag „getAbstract“ erstellt worden waren. Das Buch fasst diese Hefte und ergänzende Analysen prominenter Autoren wie Professor Michael Straubhaar zusammen und soll die Inhalte auf diese Weise einer noch breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen.


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